Kontakt

Kontakt:

Florian Krämer

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Generelle Informationen:

- Der Vulingoma Jugendchor ist alle zwei Jahre auf Tournee in Europa. Bisher waren es immer die geraden Jahre (2008, 2010, 2012, 2014, 2016 und 2018). Da wir aber leider die Tournee 2020 wegen Covid-19 absagen mussten, hat sich dies nun auf die ungeraden Jahre verschoben. Sprich, 2021, 2023, 2025, usw.   

- Der Chor ist immer zur selben Jahreszeit in Europa. Da wir hauptsächlich in Schulen auftreten, richten wir die Tournee immer genau nach Ostern aus. Wir kommen immer einen Tag nach dem Ostermontag in Deutschland an, proben dann noch 5 Tage, und starten die Tournee genau eine Woche nach Ostern. Die Tournee geht dann immer 8 Wochen, und wir reisen 2 Wochen nach Pfingsten wieder ab.

- Generell treten wir hauptsächlich in deutschsprachigen Ländern auf (Deutschland, Österreich, Schweiz), nehmen aber gerne auch Angebote aus anderen Ländern entgegen. Auch in England, Belgien und sogar Brasilien sind wir schon aufgetreten. :)

- Der Vulinngoma Jugendchor besteht immer aus 10 Jugendlichen, und 5 erwachsenen Begleitpersonen: Chorleiter Lusanda Bali und Akhona Stuurman, Projektleiter Florian Krämer, eine Person für den Infostand, und ein Fahrer. Die Jugendlichen sind immer im Alter zwischen 11 und 17 Jahren. Da wir keine Jugendlichen nach der 10. Klasse mehr für 2 Monate von der Schulpflicht befreit bekommen, ist die Auswahl der Jugendlichen auf Schüler von der 8.  - 10. Klasse begrenzt.

- Normalerweise nehmen wir auf jede Tournee eine neue Gruppe Jugendliche mit. Manchmal kommt es vor, dass Jugendliche 2 Mal eine Chance bekommen, wenn wir eine spezielle Stimme für den Chor benötigen. Aber wir streben immer an, so vielen neuen Jugendlichen diese Chance zu geben, wie möglich.

 

Generelle Rahmenbedingungen für Konzertauftritte:

 

KONZERTBEDINGUNGEN:

Auftrittsort: Wir treten meistens in Schulen auf, da dort oft die Rahmenbedingungen gut sind. Aber gerne auch in Kirchen, Konzerthallen, Aulas, etc. 

Saalbedingungen: Wir singen a Capella. Ohne elektronische Verstärkung. Die Gruppe singt sehr laut und bei guter Akustik füllen wir auch einen Saal von 800 Leuten noch gut mit unseren Stimmen. Bei schlechter Akustik sollte der Saal nicht zu groß sein (200 - 500 Plätze). Beleuchtung (farbig) ist schön, muss aber nicht sein. Geht auch mit normalem Licht (Kirche, etc.). Der Saal sollte dunkel sein (Fenster abdeckbar) wegen des Lichtbildervortrags, besonders wenn ein Auftritt vor 20.00 Uhr stattfindet.

Saalmiete: Damit sich ein Auftritt für uns lohnt, muss der Saal für uns kostenlos zur Verfügung stehen. Sonst sind unsere Tourneekosten so hoch, dass wir keine Spenden für das Projekt übrig haben.

Eintritt: Grundsätzlich sind alle unsere Konzerte “Eintritt Frei”, und wir sammeln danach Spenden am Ausgang. Das führt zu höheren Besucherzahlen, und zu höheren Spendeneinnahmen. 

Zuschauer: Generell treten wir vor 150 - 850 Menschen auf. Eine Saalkapazität von 150 Menschen sollte das Minimum sein. 200 Zuschauer ist eine gute Zahl. Alles drunter ist fast ein Verlustgeschäft. Generell rechnen wir laut Erfahrung mit 10 € Spende pro Person. Unter 200 Zuschauern sind das entsprechend unter 2.000 Euro in Spenden. Das deckt sich dann mit den Kosten der Tournee nicht mehr.

Zu Auftritten in Kirchen:

Generell habe ich nichts gegen Auftritte in Kirchen. Allerdings ist meine Erfahrung während der 7 vergangenen Tourneen gewesen, dass Auftritte in Kirchen meist sehr schlecht besucht sind. Woran das liegt, kann ich allerdings nicht sagen. Vielleicht haben viele Menschen, die im alltäglichen Leben keine Kirchgänger sind, gewisse Vorbehalte gegenüber Konzerten in Kirchen? Vielleicht denken sie der Inhalt des Konzertes wird religiös sein? Ich weiß es nicht. Kirchen haben auch oft keine Möglichkeit zu verdunkeln, und oft keine gute "Bühne" oder Auftrittsmöglichkeit. In Marburg war einmal eine Kirche nicht geheizt (Anfang April, kurz nach dem Osterschnee!), und die Kinder haben sich in ihren spärlichen Kostümen schlichtweg die Stimmen abgefroren währen das Publikum in Daunenjacken da saß. Das ist nicht gut. 

Um es zusammenzufassen, ich habe nichts gegen Auftritte Kirchen, solange gewisse Bedingungen erfüllt sind:

1. Die Kirche und der Umkleideraum müssen geheizt sein.

2. Die Werbung muss in guten Händen sein (eine Kontaktperson, die sich vor Ort gut für die Sache einsetzt).

3. Der Auftritt muss Abends stattfinden.

4. Es muss eine akzeptable Auftrittsmöglichkeit für unseren Chor geben (12 Leute auf der Bühne, inklusive genug Raum zum Tanzen)

5. Die Akustik muss halbwegs stimmen.

Wir haben z.B. in Mannheim und Viernheim jedes Jahr hervorragende Auftritte in Kirchen, mit sehr positiven Besucherzahlen und einem sehr schönen Rahmen.

 

SCHÜLERAUFFÜHRUNGEN:

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir grundsätzlich KEINE Schüleraufführungen machen können, da wir die Kinder sonst terminlich zu sehr überanstrengen. Wir treten fast jeden Abend auf, und kommen dann nach der Aufführung selten vor 2.00 Uhr Nachts ins Bett. Ich kann dann unmöglich die Kinder am nächsten Morgen wieder um 7.00 Uhr aus dem Bett holen, um eine Schüleraufführung zu machen. Die Kinder müssen also an einen späten Abendrhythmus gewohnt bleiben, und zusätzliche Auftritte am Morgen rauben ihnen dann sowohl die Stimmen als auch die Energie. Fast 40 Konzerte in 8 Wochen sind selbst für den robustesten Künstler eine Strapaze sondergleichen, und wenn ich das nun mit 11-jährigen Kindern versuche, habe ich sehr schnell eine komplett überforderte Gruppe von Kindern mit kaputten Stimmbändern. Denn 5 Stunden am Tag (2 Auftritte á 2,5 Stunden) auf höchstem Niveau zu singen ist selbst für ausgebildete Sänger fast unmöglich, und besonders für Kinder in diesem Alter. Fast jeden Tag ein Auftritt und das viele Reisen, das ist einfach zu viel.

Und natürlich sollen die Kinder und Jugendlichen auch nicht nur "arbeiten", sondern tagsüber auch etwas von Europa erleben, und schöne Dinge unternehmen. Das wäre aber zwischen zwei Auftritten á 2,5 Stunden pro Tag gar nicht mehr möglich.

Außerdem kostet die Tour ja auch entsprechend Geld. Dies muss wieder eingespielt werden, und es muss möglichst auch ein Gewinn für das Projekt erwirtschaftet werden, da wir sonst den Zweck der Tournee verfehlen. Bei einer Abendaufführung sammeln wir grundsätzlich 1.500 - 3.000 Euro. Dies kann aber keine Schule für eine Schüleraufführung bezahlen. Und wenn ich also ein Abendkonzert ausfallen lassen muss, um dann am nächsten Morgen eine Schüleraufführung zu ermöglichen, so bedeutet dies für uns einen erheblichen finanziellen Verlust.

Schüleraufführungen mache ich also nur in den größten Ausnahmefällen, und nur wenn sowohl am VORIGEN als auch am SELBEN Abend keine weitere Aufführung geplant ist, und wenn eine entsprechend hohe Gage vereinbart wird. Und wenn ich erst einmal anfange Ausnahmen zu machen, dann will eben jede Schule eine Ausnahme sein. Bitte haben Sie also dafür Verständnis.

 

ABLAUF:

Zu unserem Ablauf:

Wir reisen 90 Minuten vor Auftritt an. Wir bauen alles selber auf. Wir brauchen von Ihrer Seite lediglich folgendes:

- 13 Stühle auf der Bühne

- Eine Leinwand (oder Kartenständer) für meinen Vortrag (Powerpoint)

- Einen Tisch vor/auf der Bühne für meinen Beamer und mein Laptop

- Eine simple Lichteinstellung (schönes, warmes Afrika-Licht, sprich Gelb-Rot)

- 2 Tische vor dem Eingang für unseren Infostand

- Beamer und Laptop bringe ich selber mit

 

Der Eintritt ist frei, wir sammeln danach lediglich Spenden im Körbchen.

 

Die Gesamtdauer des Auftritts beträgt immer 2,5 Std.

Der genaue Ablauf variiert jedes Jahr leicht, aber der generelle Rahmen ist wie folgt:

- Gesang / Tanz / Trommeln 1. Teil (30 min.)

- Lichtbildervortrag von Herrn Krämer über das Projekt Vulamasango in Südafrika (30 Min)

- Pause (20 Min.)

- Gesang 2. Teil (70 min.)

 

VERPFLEGUNG:

Catering für uns: Unsere Kinder kommen aus den wirklich ärmlichsten Verhältnissen (Blechhütten), und sind einfache Bedingungen gewöhnt. Verpflegung von Seiten des Veranstalters freut uns also immer, ist aber keine Bedingung.

Über ein paar belegte Brötchen (Käse/Wurst) und etwas Saft, Stilles Wasser und Mineralwasser vor der Aufführung freuen wir uns natürlich.

Warmes Essen: Wenn, dann lieber NACH dem Konzert. Vor dem Singen sollten die Kinder keine schwere Mahlzeit zu sich nehmen. Pizza, Spaghetti Bolognaise, oder Hühnchen etc. sind immer gerne gesehen. Die Kinder essen gerne und viel Fleisch.

Catering für die Konzertbesucher: Das ist jeweils dem Veranstalter überlassen. An manchen Schulen wird Catering gemacht (belegte Brötchen, Kuchen, Saft, Kaffee, etc.), an anderen nicht. Das liegt wirklich komplett an der jeweiligen Situation. Schön ist es natürlich immer, da sich die Konzertbesucher darüber freuen, und da es meist für uns noch eine weitere Einnahmequelle bedeutet (falls die Schule auch diese Einnahmen als Spende uns zufließen lässt). Oder es kann wenigstens teilweise für die Schule die Saalkosten wieder decken. Auch diese Entscheidung steht also der Schule/dem Veranstalter jeweils frei. Oft sind es Schulklassen, die sich dafür noch separat einsetzen, und so für das Projekt aktiv werden.

 

UNTERKUNFT:

Um die Tourneekosten in einem akzeptaablen Rahmen zu halten, können wir für Unterkunft leider kein Geld ausgeben. Daher sind wir generell entweder in Gastfamilien untergebracht (meist von den Schulen organisiert), oder bekommen das Angebot einer kostenlosen Übernachtung von Hotels oder Gästehäusern. Dies nehmen wir immer dankend entgegen, das es uns die Logistik vereinfacht, wenn wir gemeinsam unntergebracht sind. Für solche Hotelaufenthalte können wir jederzeit eine Spendenquittung über den Verein ausstellen.

Nicht in allen Städten brauchen wir eine Unterkunft. Oft machen wir mehrere Konzerte in verschiedenen Städten während wir nur in einer der Städte untergebracht sind. Unterkunft ist also nicht immer eine Bedingung für ein Konzert.